Moringa – der essbare Wunderbaum

Der Moringa-Baum (Moringa Oleifera) stammt ursprünglich aus den Provinzen Agra und Oudh vom Fuße des Himalayas in Nordwestindien und ist bereits seit tausenden von Jahren bekannt. Inzwischen wächst er in Indien Indonesien, Srik Lanka, in der Karibik, in Afrika, Mittel- und Südamerika und wird neuerdings auch auf Fuerteventura und Teneriffa angebaut. Moringa wird bis zu zwölf Meter hoch und kann mehr als zwanzig Jahre alt werden. Jeder Teil des Baumes – Blüten, Rinde, Blätter, Harz, Wurzeln und Samen ist nutzbar und besitzt Heilkräfte; hier eine kleine Auswahl: Die Wurzel wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, stimulierend und verdauungsfördernd sowie stärkend und heilend bei einer Vielzahl von Krankheiten. Da sie Alkaloide enthält, ist von einer Selbstmedikation abzuraten. Die Samen wirken abführend, entzündungshemmend, fiebersenkend, schmerzstillend und helfen bei Augenproblemen. Die Schoten werden im Ayurveda vor allem zur Skorbut-Prophylaxe und Therapie empfohlen. Die Blüten wirken stimulierend, kräftigend, stimmungsaufhellend, entwässern und fördern die Gallensaftsekretion. Das Öl (Behenöl) wirkt äusserlich bei: Arthritis und Arthrose, Entzündungen, Gelenkproblemen, Gicht, Rheuma, Hautproblemen und kann wunderbar in der kosmetischen Behandlung eingesetzt werden. Blätter und Blattsaft wirken heilend und stärkend bei fast allen Krankheitsbildern; um hier nur einige zu nennen: Allergien, Asthma, bakterielle Infektionen, Bronchitis, Colitis, Diabetes, Durchfall, Entzündungen, Gelbsucht, Lebererkrankungen, Nervosität, Rheuma, Schmerzen, Tumoren, Übelkeit, Verstopfung, Virusbefall, Vitalstoffmangel. Äußerlich kann man Moringa-Blätter zur Behandlung von Prellungen und Verstauchungen auflegen. Moringa ist die vitalstoffreichste Pflanze, die bisher auf unserem Planeten entdeckt wurde und sollte meiner Meinung nach in sämtliche Therapien mit einbezogen werden. Unsere Haustiere werden häufig nicht artgerecht ernährt und entwickeln oft die gleichen Krankheiten wie Herrchen und Frauchen. Durch eine tägliche Gabe von Moringa-Blattpulver ins Futter (hier reicht je nach Größe des Tieres ein bis zwei Messerspitzen völlig aus) kann auf völlig natürliche Weise eine Verbesserung der Gesundheit erreicht werden. Das Moringa-Öl entfaltet einen hervorragenden Heileffekt bei Hautproblematiken, z.B. Allergische Reaktionen, Wunden, Hautsymptome der Leishmaniose und kann lindernd und begleitend zur jeweiligen Therapie eingesetzt werden. Die Natur beschenkt uns mit einer so wunderbaren Pflanze, die wir unbedingt für unsere eigene Gesundheit und die unserer Tiere nutzen sollten!

3 Kommentare

  1. Liebe Martina,
    freue mich sehr, das auch Du diesen Wunderbaum entdeckt hast u er in Deiner Praxis auch zur Anwendung kommt. Ich selbst nehme die Moringa täglich u fühle mich seitdem einfach nur rundum gesund. Meine Arthrose hat sich schon nach 3Wochen so verbessert, das ich seit nunmehr einem Jahr keine Medikamente und Schmerzmittel mehr nehmen muss. Nach diesen Erfolgen gab und gebe ich es meiner Katze täglich. Eine Messerspitze-genau wie du sagst- und potzblitz die Katze ist quietschgesund, haart kaum noch u hat irgendwie auch ein neues Selbstbewusstsein hier auf dem Bauernhof entwickelt. Das Öl nehme ich täglich für mein Gesicht und bei Bedarf auf entzündeten Stellen. Ich bin rundum begeistert von diesem Lebensmittel der Moringa. Lieben Gruß
    die Petra

  2. Hallo Martina,
    nehme Moringa und Moringa-Öl schon eine ganze Weile für mich und meine Tiere und es hilft super.
    Schmeckt kalt angerührt wie Spinat und meine Tiere sind ganz wild darauf.
    Meine Haut, die zur Trockenheit neigt, wird auch besser.
    Eine ganz tolle und hilfreiche Empfehlung.
    Gruss Anne und die Rasselbande

  3. Als private Pflegestelle für Meerschweinchen, wo es auch ein Gnadenhof-Rudel mit alten und kranken Meeris gibt, suche ich ständig nach Alternativen zur üblichen tierärztlichen Medizin.
    Durch Martina lernte ich das Moringa Blattpulver kennen und verabreiche es den kranken, aber auch nur den alten Meeris über den Päppelbrei. Dies dient einerseits zur Immunssystemstärkung, aber auch andererseits zur Heilung diverser, im Beitrag über Moringa genannten, Erkrankungen.