Massage
Unter Massage versteht man die manuelle Einwirkung auf Haut, Gewebe und Muskulatur. Die klassische Massage ist eine der ältesten Heilbehandlungen überhaupt und hat ihren Ursprung in der griechisch-römischen Tradition.
Unterschiedliche Grifftechniken werden je nach Therapieziel zu einem Behandlungskonzept zusammengestellt und auf das Krankheitsbild und den Zustand des Patienten abgestimmt.
Das Massieren mit den Händen bewirkt einen Energieaustausch und eine Stoffwechselanregung im entsprechenden Gebiet. Die Bindegewebsentschlackung und Reinigung über Lymphe und Venen wird beschleunigt, die Durchblutung und der Zellstoffwechsel angeregt, Schmerzen gelindert. Verspannte Muskeln werden wieder aufgelockert und elastisch, eine allgemein entspannende Wirkung tritt ein. Gleichzeitig werden verschiedene Sensoren in der Haut, der Muskulatur, den Sehnen und auch Blutgefäßen gereizt, der nervale Spannungszustand verändert.
Wärme, Rotlicht, Kirschkern- / Getreidesäckchen, Kälteanwendungen können als begleitende Maßnahmen eingesetzt werden.